Adventspause – ein Beitrag zur Entschleunigung

Adventspause – ein Beitrag zur Entschleunigung

Mensch – wie die Zeit vergeht!

Es ist Mitte Dezember. Der 3. Advent liegt vor uns und in wenigen Tagen begehen wir das Weihnachtsfest.

Ganz unterschiedliche Gefühle kommen auf. Für viele beginnt mit dem Dezember eine besinnliche, eine gemütliche Zeit – ja, sogar eine romantische – mit ganz vielen Kerzen. Uns begegnen Lichterketten in den Straßen, geschmückte Tannenbäume, glitzernde Girlanden an den Häusern und auf den Balkonen. Die Adventsmärkte verzeichnen rege Besucher. Es duftet nach Gebackenem, nach Glühwein, Maronen oder nach Rostbratwurst.

Die Vorweihnachtszeit regt zur Gemütlichkeit an. Sie regt uns an, die Geschäftigkeiten etwas zurückzunehmen, die Wohligkeit dieser Tage zu genießen und die Heimlichkeiten, die in der Luft schweben.

Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?

Ist es für viele nicht die hektischste Zeit des Jahres? Da heißt es, die Wohnung schmücken, vorher evtl. noch einen großen Hausputz veranstalten. Plätzchen backen, Geschenke aussuchen, Weihnachtsessen planen, Gästeliste erstellen, Weihnachtsgrüße versenden, absprechen wer wen wann besucht usw. und so fort.

Wir befinden uns in einer gefühlten oder zumeist selbst inszenierten Schnelllebigkeit – einer sich ständig beschleunigenden Entwicklung unseres Daseins.

Und das nicht nur in der Vorweihnachtszeit.

Deshalb gehen meine Gedanken heute einmal in Richtung Entschleunigung – einfach einen Gang runter schalten, kurz inne halten und sich seines Selbst bewusst werden.

Entschleunigung: der Trend

Wusstest du, dass dieses Wort im Jahr 2000 erstmals im Rechtschreibduden stand? Entschleunigung ist das Trend-Wort in unserem Alltag. Es ist das Thema vieler Ratgeber-Bücher. Entschleunigung steht für Herunterfahren. Es steht für eine gezielte Verzögerung und Verlangsamung – unsere Aktivitäten zurückzuschrauben und bewusster zu leben.

Doch was erfahren wir?

Unser Leben scheint immer schneller zu werden. Die moderne Informationstechnik trägt dazu ihr Eigenes bei. Die ständige Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail gehört heute fast zu einem MUSS im privaten Bereich wie auch in der Arbeitswelt. Fernsehen, Internet oder Smartphone bringen die neuesten Nachrichten direkt vor unser Auge, zu jeder Zeit und von jedem Ort aus abrufbar. In Unternehmen übernehmen Mitarbeiter mehr und mehr Arbeiten von erkrankten oder fehlenden Kollegen. Dann heißt es auch hier wieder: Schnell sein, gut sein.

Gerade in sehr stressigen Phasen wird uns bewusst, dass der eigene Alltag zu hektisch ist und wir uns überfordert fühlen. Wir wünschen uns mehr Ruhe. Diese Beschleunigung erfahren wir in vielen Bereichen unseres Lebens. Oft findet sie ohne unser Zutun statt.

Die Sehnsucht nach einer anderen Lebensart wächst. Das Tempo rauszunehmen und einen Gang zurückzuschalten wird in der heutigen Zeit immer bedeutungsvoller, wenngleich auch schwieriger.

Wir sagen Entschleunigung und beschreiben damit ein aktives Verhalten, das der beruflichen wie auch privaten Beschleunigung des Lebens entgegen steuert.

Ist dieser Ausdruck wirklich so neu?

Gab es dieses Bedürfnis nach Rückkehr zur Langsamkeit nicht auch schon früher?

Mahatma Gandhi (1869 – 1948) schreibt dazu:

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Die Meinung steht, und jeder meint, dass wir uns verlangsamen müssten. Das Gefühl, wir bewegen uns zu schnell, ist weit verbreitet.

Entschleunigung ist das neue Modewort. Wir sehen darin die Lösung.

Jedoch: Wir haben noch nicht einmal volle Fahrt aufgenommen.

Wie können wir gegensteuern?

Der Zaubersatz: Lerne ruhiger und entspannter zu werden! Ja, und genau das ist uns abhanden gekommen.

… Lerne, dich zu konzentrieren auf das Leben,
auf die wichtigen Dinge, die dir Freude und Erfüllung schenken.
… Lerne, den Fokus auf das zu setzen, was dir gerade wichtig ist und lerne zu unterscheiden.
… Lerne, die Entscheidung zu treffen, was förderlich für das eigene Leben ist oder was nicht.
… Lerne zu unterscheiden, ob die Aktivität nur Zeit kostet oder einen Mehrwert für dich schafft.

Diese Unterscheidungen zu treffen, kann ausschließlich im entspannten Zustand passieren.

Leben in einer Multioptionsgesellschaft …

Peter Gross beschreibt unsere Gesellschaft dazu treffend als „Multioptionsgesellschaft“. Ich finde diesen Ausdruck einfach passend. Er schildert unsere Gesellschaft als ein wahres Paradies an Fülle von Wahlmöglichkeiten, die uns begeistern und die wir anfangs durchaus sehr toll finden. Wir haben den unwiderstehlichen Drang an allem teilzunehmen, über alles und jedes Ding Bescheid zu wissen und mitreden zu wollen. Andererseits fühlen wir uns jedoch überfordert von dieser Fülle der Möglichkeiten, den Angeboten von Internet, Social Media & Co. Im Rückblick sind wir sogar enttäuscht über die vielen versäumten Gelegenheiten. Ein ständiger Begleiter dabei ist die Angst, etwas zu verpassen, nicht genug zu wissen oder noch mehr tun zu müssen. So dreht sich das Riesenrad der Beschleunigung weiter und weiter.

Auf Momente des Alltags achten …

Im Alltag werden uns immer wieder Situationen geschenkt, die uns sagen:

Mach langsamer, sonst stolperst du eines Tages.

Halte inne und nutze diese Momente, um dich und dein Umfeld bewusst wahrzunehmen. Es gibt viele Augenblicke, die wir nutzen können, um uns selbst zurückzunehmen. Dies fordert Achtsamkeit und Bewusstheit – deshalb ist eins sehr hilfreich: Überprüfe dein TUN immer wieder neu und übe dich darin, den Augenblick des Lebens zu leben.

Sei dir dessen bewusst – gerade jetzt in der Advents- und Vorweihnachtszeit!

Nichts muss perfekt sein – egal, ob das Geschenk nun passend war oder nicht. Du hast es mit dem Herzen ausgesucht und mit Liebe geschenkt.

Sei wundervoll! Lebe wundervoll!

Wie empfindest du die Schnelllebigkeit des Alltags? Wie immer freue ich mich auf deine Meinung, auf deine Erfahrungen.

Auch das ist Entschleunigung – kürzlich entdeckt:

Bei einer Fahrt auf der Autobahn ist mit Sicherheit zu sagen, dass viele Autos mit mehr als 90 PS unterwegs sind. Schön, wenn da parallel nur drei PS zu beobachten sind und die zur Entschleunigung beitragen. Wie gestern auf der A 72 in Richtung Rochlitz. Gemächlich trotteten die braunen Tiere samt Reiter auf dem Weg neben der Trasse. Das Gegenteil von Beschleunigung war das fürs Auge. Und mancher nahm den Fuß vom Gas, um zu schauen. (fmu)
(© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG – erschienen am 22.08.2016)

Bildnachweis-Quellenangabe/Urheberrechtsverweis: fotolia
©S.H.exclusiv | Datei: #91046964 

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Wie geht das?

Hier ist die Lösung – der erste Schritt! So startest Du entspannt in den Tag …

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